Kunststoffspritzguss für die Medizintechnik

Kundenspezifische Kunststoffteile und Baugruppen für medizinische Geräte

Kunststoffspritzguss spielt bei der Entwicklung und Fertigung moderner Medizintechnik eine zentrale Rolle. Präzise Kunststoffteile ermöglichen leichte, robuste und wirtschaftlich herstellbare Geräte – von Gehäusen und Abdeckungen bis zu funktionalen Innenteilen und vollständigen Bedienbaugruppen.

TaiGer begleitet Unternehmen bei der Entwicklung und Fertigung kundenspezifischer Kunststoffteile für medizinische und diagnostische Geräte. Unser Schwerpunkt liegt auf technisch anspruchsvollen Komponenten, die nicht unmittelbar patientenkritisch sind, aber hohe Anforderungen an Maßhaltigkeit, Funktion, Oberfläche und reproduzierbare Serienqualität erfüllen müssen.

Unsere Leistungen umfassen:

  • fertigungsgerechte Bauteiloptimierung
  • Materialauswahl
  • Prototypen und Vorserien
  • Werkzeug- und Formenbau
  • Kunststoffspritzguss
  • Oberflächenveredelung und Bedruckung
  • Integration von Displays und Bedienoberflächen
  • Montage mechanischer und elektromechanischer Baugruppen
  • Qualitätssicherung und Serienbetreuung

Mit einem festen Ansprechpartner in Deutschland sowie operativer Präsenz in China und Taiwan verbindet TaiGer wirtschaftliche Fertigung mit direkter Projektsteuerung und Qualitätskontrolle vor Ort.

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Welche Kunststoffteile fertigt TaiGer für die Medizintechnik?

TaiGer realisiert kundenspezifische Spritzgussteile für medizinische Geräte, Diagnostiksysteme, Laborgeräte und weitere technische Anwendungen im Gesundheitsbereich.

Typische Bauteile sind:

  • Kunststoffgehäuse für medizinische Geräte
  • Gehäuseober- und -unterteile
  • Abdeckungen und Schutzkomponenten
  • Displayrahmen und Frontblenden
  • Bedienknöpfe und Bedienelemente
  • Halterungen und Befestigungselemente
  • Führungen und interne Strukturteile
  • Batterie- und Elektronikabdeckungen
  • Aufnahmen für Displays und Leiterplatten
  • Griffe und mechanische Funktionsteile
  • Gerätefüße und Standkomponenten
  • Teile für Mess- und Diagnosegeräte
  • Komponenten für Labor- und Analysegeräte
  • Kunststoffteile für Homecare-Geräte
  • Gehäuse- und Bedienteile für Rehabilitationsgeräte

Dabei kann TaiGer einzelne Kunststoffteile ebenso liefern wie vormontierte Baugruppen aus Kunststoff, Metall, Silikon, Display und Elektronik.


Kunststoffgehäuse für medizinische Geräte

Das Gehäuse eines medizinischen Geräts erfüllt weit mehr als eine optische Funktion. Es schützt Elektronik und Mechanik, bestimmt die Bedienbarkeit und beeinflusst Stabilität, Reinigung, Montage und den Gesamteindruck des Produkts.

Bei der Entwicklung eines Kunststoffgehäuses berücksichtigen wir unter anderem:

  • Schutz der innenliegenden Komponenten
  • Positionierung von Displays und Bedienelementen
  • Montage von Leiterplatten und Verkabelungen
  • Befestigung durch Schrauben, Clips oder Rastverbindungen
  • definierte Fugen und Übergänge
  • Reinigungs- und Desinfektionsanforderungen
  • mechanische Stabilität
  • Temperatur- und Umgebungsbedingungen
  • gewünschte Oberflächenqualität
  • Einhaltung kritischer Maße und Toleranzen

Durch eine frühzeitige fertigungsgerechte Auslegung lassen sich Funktionen direkt in das Spritzgussteil integrieren. Schraubdome, Führungen, Halterungen, Clips und Kabelwege können Bestandteil des Gehäuses werden und zusätzliche Einzelteile ersetzen.


Anwendungen in Medizintechnik, Diagnostik und Labor

Kunststoffspritzgussteile von TaiGer können in unterschiedlichen medizinischen und medizinnahen Geräten eingesetzt werden.

Dazu zählen beispielsweise:

Diagnostik- und Messgeräte

  • Gehäuse für elektronische Diagnosegeräte
  • Display- und Bedienrahmen
  • interne Halterungen
  • Batterieabdeckungen
  • mechanische Führungselemente

Labor- und Analysegeräte

  • Gerätegehäuse und Abdeckungen
  • Einschübe und Aufnahmen
  • Probenhalter und Führungselemente
  • Bedienpanels
  • mechanische Baugruppen

Homecare- und Therapiegeräte

  • Gehäuse und Verkleidungen
  • Griffe und Bedienelemente
  • Stand- und Haltekomponenten
  • Elektronikabdeckungen
  • Schnittstellen zu Schläuchen, Kabeln oder Sensoren

Medizinische Geräteausstattung

  • Halterungen
  • Abdeckkappen
  • Schutzteile
  • Gerätefüße
  • Montagerahmen
  • funktionale Kunststoffkomponenten

Ob ein Werkstoff und Fertigungsprozess für eine konkrete medizinische Anwendung geeignet ist, muss immer anhand der jeweiligen Produktspezifikation und regulatorischen Anforderungen bewertet werden.


Materialauswahl für medizintechnische Kunststoffteile

Die Wahl des geeigneten Kunststoffs ist entscheidend für Funktion, Haltbarkeit und Herstellbarkeit eines Bauteils. Das Material muss zur mechanischen, thermischen, chemischen und optischen Belastung der Anwendung passen.

Abhängig von der Produktspezifikation können unter anderem folgende Kunststoffe eingesetzt werden:

  • ABS für formstabile Gehäuse und Verkleidungen
  • PC für schlagfeste oder transparente Komponenten
  • PC/ABS für Gehäuse mit guter Stabilität und Oberflächenqualität
  • PP für leichte und chemisch beständige Bauteile
  • POM für präzise mechanische Funktionsteile
  • PA für belastbare technische Komponenten
  • TPE für elastische Bereiche, Dichtungen und Griffzonen
  • kundenspezifisch spezifizierte technische Kunststoffe

Bei der Materialauswahl werden unter anderem geprüft:

  • mechanische Belastung
  • Schlag- und Bruchfestigkeit
  • Temperaturbeständigkeit
  • chemische Beständigkeit
  • Kontakt mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln
  • UV-Belastung
  • Oberflächen- und Farbanforderungen
  • Flammschutzanforderungen
  • Maßhaltigkeit und Schwindungsverhalten
  • regulatorische und dokumentarische Vorgaben

Ist ein direkter oder indirekter Patientenkontakt vorgesehen, müssen zusätzliche Anforderungen an Material, biologische Bewertung und Dokumentation berücksichtigt werden. Die Freigabe für die konkrete Anwendung erfolgt auf Grundlage der Kundenspezifikation und der Anforderungen an das fertige Medizinprodukt.


Beständigkeit gegen Reinigung und Desinfektion

Medizinische Geräte werden häufig regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Material, Oberflächenstruktur, Bedruckung und konstruktive Gestaltung müssen deshalb auf die eingesetzten Reinigungsmedien und die erwartete Beanspruchung abgestimmt werden.

Wichtige Aspekte sind:

  • Beständigkeit des Kunststoffs
  • Beständigkeit von Lackierung und Bedruckung
  • möglichst reinigungsfreundliche Geometrien
  • Vermeidung schwer zugänglicher Schmutzkanten
  • geschlossene und glatte Oberflächen
  • geeignete Fugen- und Dichtungskonzepte
  • dauerhafte Lesbarkeit von Symbolen und Kennzeichnungen

Die vorgesehenen Reinigungs- und Desinfektionsmittel sollten möglichst bereits zu Projektbeginn angegeben werden. So können Material und Oberfläche gezielt ausgewählt und erforderliche Beständigkeitsprüfungen definiert werden.


Fertigungsgerechte Konstruktion für stabile Serienprozesse

Ein erheblicher Teil der späteren Bauteilqualität wird bereits während der Konstruktion festgelegt. Deshalb prüft TaiGer die Bauteildaten vor dem Werkzeugbau auf fertigungstechnische Risiken und Optimierungsmöglichkeiten.

Bei der DFM-Analyse betrachten wir unter anderem:

  • gleichmäßige Wandstärken
  • Materialanhäufungen und mögliche Einfallstellen
  • Fließwege und Anschnittpositionen
  • Entformungsschrägen
  • Radien und Übergänge
  • Rippen und Verstärkungen
  • Schraubdome und Befestigungspunkte
  • Hinterschneidungen und Schieber
  • Trennlinien und Auswerferpositionen
  • Schwindung und möglicher Verzug
  • kritische Maße und Toleranzen
  • sichtbare und nicht sichtbare Oberflächen
  • spätere Montage und Prüfung

Ziel ist ein Kunststoffteil, das die technischen Anforderungen erfüllt und gleichzeitig stabil, reproduzierbar und wirtschaftlich in Serie gefertigt werden kann.


Werkzeugbau für medizintechnische Kunststoffteile

Das Spritzgusswerkzeug ist entscheidend für Maßhaltigkeit, Oberfläche, Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit der späteren Serienfertigung.

TaiGer begleitet den gesamten Werkzeugbau:

  1. Prüfung der Zeichnungen und 3D-Daten
  2. DFM-Analyse und technische Abstimmung
  3. Werkzeugkonzept und Festlegung der Kavitäten
  4. Konstruktion des Spritzgusswerkzeugs
  5. Werkzeugherstellung
  6. erste Bemusterung
  7. Maß- und Funktionsprüfung
  8. Werkzeugkorrekturen
  9. Freigabe durch den Kunden
  10. Übergang in die Serienproduktion

Werkzeugausführung, Stahl, Kavitätenzahl und technische Ausstattung werden auf Bauteil, Stückzahl, erwartete Projektlaufzeit und Qualitätsanforderungen abgestimmt.


Prototypen und Vorserien vor dem Werkzeugbau

Vor der Investition in ein Serienwerkzeug können Prototypen dabei helfen, Konstruktion und Bedienung frühzeitig zu prüfen.

Abhängig von Bauteil und Prüfziel kommen beispielsweise infrage:

  • 3D-gedruckte Anschauungsmuster
  • CNC-gefertigte Funktionsmuster
  • Prototypenwerkzeuge
  • Klein- und Vorserien
  • seriennahe Musterbaugruppen

Damit können unter anderem bewertet werden:

  • Bauraum und Einbausituation
  • Handhabung und Ergonomie
  • Position von Display und Bedienelementen
  • Montagefolge
  • Passung mehrerer Gehäuseteile
  • Befestigungspunkte
  • grundsätzliche Funktion

Ein Prototyp ersetzt nicht die Erstbemusterung aus dem späteren Serienwerkzeug, reduziert aber das Risiko kostspieliger Änderungen nach Beginn des Werkzeugbaus.


Mehrkomponententeile und Funktionsintegration

Je nach Anwendung können harte und elastische Materialien oder mehrere Funktionen in einem Bauteil kombiniert werden. Dadurch lassen sich zusätzliche Montageschritte und separate Einzelteile reduzieren.

Mögliche Anwendungen sind:

  • Gehäuse mit weichen Griffbereichen
  • integrierte Dicht- oder Dämpfungselemente
  • rutschhemmende Gerätefüße
  • elastische Tastenbereiche
  • umspritzte Einlegeteile
  • integrierte Befestigungs- und Führungsfunktionen

Ob eine Mehrkomponentenlösung wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von Geometrie, Materialkombination, Stückzahl und Werkzeugaufwand ab.


Oberflächen, Farben und Kennzeichnungen

Medizintechnische Kunststoffteile müssen häufig nicht nur funktional, sondern auch optisch hochwertig sein. TaiGer kann unterschiedliche Oberflächen und Weiterverarbeitungen koordinieren.

Mögliche Leistungen sind:

  • strukturierte oder glatte Werkzeugoberflächen
  • kundenspezifische Einfärbung
  • Lackierung
  • Tampon- oder Siebdruck
  • Laserbeschriftung
  • Logos und Funktionskennzeichnungen
  • Montage von Typenschildern und Frontfolien
  • transparente Displayfenster
  • dekorative Oberflächen

Farbe, Glanzgrad, Struktur und zulässige optische Merkmale sollten möglichst durch Referenzmuster oder eindeutige Spezifikationen definiert werden.


Bedienoberflächen und HMI für medizinische Geräte

TaiGer verbindet Kunststoffspritzguss mit Folientastaturen, Silikonschaltmatten, Displays, Touchpanels und elektronischen Komponenten.

Dadurch können komplette Bedienlösungen entstehen, beispielsweise aus:

  • Kunststoffgehäuse
  • Folientastatur
  • Silikonschaltmatte
  • LCD-, TFT- oder OLED-Display
  • Touchpanel
  • LEDs und Lichtleitern
  • Leiterplatte
  • Kabel und Steckverbinder
  • Dichtungen und Befestigungselementen

Die gemeinsame Entwicklung von Gehäuse und Bedienoberfläche reduziert Schnittstellen und erleichtert die Abstimmung von Einbaumaßen, Toleranzen, Beleuchtung, Dichtung und Montage.


Baugruppenmontage für die Medizintechnik

Auf Wunsch liefert TaiGer nicht nur einzelne Spritzgussteile, sondern vormontierte mechanische oder elektromechanische Baugruppen.

Mögliche Montageleistungen sind:

  • Zusammenbau mehrerer Kunststoffteile
  • Einsetzen von Gewindebuchsen
  • Montage von Displays und Bedienoberflächen
  • Integration von Leiterplatten
  • Einbau von Kabeln und Steckverbindern
  • Montage von Silikon- und Dichtungselementen
  • Verschrauben, Verkleben oder Ultraschallschweißen
  • Bedruckung und Kennzeichnung
  • Funktions- und Sichtprüfung
  • kundenspezifische Verpackung

Die Baugruppenfertigung aus einer Hand reduziert die Anzahl der Lieferanten sowie den Koordinations-, Prüf- und Montageaufwand beim Kunden.


Qualitätssicherung und dokumentierte Freigabe

Medizintechnische Projekte verlangen klar definierte Anforderungen und reproduzierbare Prozesse. Prüfumfang und Dokumentation werden deshalb projektspezifisch mit dem Kunden festgelegt.

Mögliche Maßnahmen sind:

  • Prüfung der technischen Unterlagen
  • dokumentierte Werkzeugfreigabe
  • Erstbemusterung
  • Maß- und Sichtprüfungen
  • Prüfung kritischer Funktionsmaße
  • Materialnachweise
  • Farb- und Oberflächenfreigaben
  • Funktionsprüfungen
  • serienbegleitende Kontrollen
  • Kennzeichnung von Chargen oder Fertigungslosen
  • Dokumentation vereinbarter Prüfmerkmale
  • Bearbeitung von Abweichungen und Korrekturmaßnahmen

Die konkret erforderlichen Nachweise richten sich nach Bauteil, Einsatzgebiet, Kundenspezifikation und regulatorischer Einordnung des späteren Medizinprodukts.


ISO 9001, ISO 13485 und regulatorische Anforderungen

ISO 9001 beschreibt allgemeine Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem. ISO 13485 ist speziell auf Qualitätsmanagementsysteme für Medizinprodukte und die dazugehörige Lieferkette ausgerichtet.

Welche Normen, Nachweise und Fertigungsbedingungen für ein Projekt erforderlich sind, hängt von der Anwendung und der Verantwortung des jeweiligen Wirtschaftsakteurs ab. Dazu können beispielsweise Anforderungen aus der europäischen Medizinprodukteverordnung, der IVDR, der ISO 13485 oder der biologischen Bewertung gehören.

TaiGer stimmt die Anforderungen vor Projektbeginn mit dem Kunden ab und wählt geeignete Fertigungs- und Qualitätssicherungsprozesse entsprechend der Produktspezifikation aus.

Eine Zertifizierung, Materialkonformität oder medizinische Eignung wird nur zugesichert, wenn sie für den konkreten Produktionsstandort, Werkstoff und vereinbarten Lieferumfang nachgewiesen und dokumentiert werden kann.


Unser Fokus: anspruchsvolle Komponenten außerhalb patientenkritischer Anwendungen

TaiGer konzentriert sich vor allem auf hochwertige Kunststoffkomponenten für medizinische Geräte, die keinen unmittelbaren invasiven oder patientenkritischen Einsatz haben.

Dazu gehören insbesondere:

  • Gerätegehäuse
  • Verkleidungen und Abdeckungen
  • Bedien- und Anzeigeelemente
  • Halterungen
  • interne Strukturteile
  • mechanische Funktionsteile
  • Displayrahmen
  • vormontierte Gehäuse- und Bedienbaugruppen

Diese Bauteile sind für Funktion, Handhabung, Langlebigkeit und Erscheinungsbild eines medizinischen Geräts von großer Bedeutung. Gleichzeitig lassen sie sich durch eine abgestimmte Konstruktion und Fertigung häufig wirtschaftlich in Asien realisieren.


Praxisbeispiel: Gehäusebaugruppe für ein Diagnosegerät

Für ein professionelles Mess- und Diagnostikgerät wurden mehrere aufeinander abgestimmte Kunststoffteile benötigt. Zum Projektumfang gehörten Gehäuseteile, Abdeckungen und funktionale Innenelemente.

Die besonderen Herausforderungen waren:

  • mehrere Werkzeuge für unterschiedliche Bauteile
  • enge Abstimmung der Gehäusekomponenten
  • definierte Passungen und Fugen
  • Integration eines Displays
  • Abstimmung von Elektronik und Mechanik
  • kurze Projektlaufzeit
  • reproduzierbare Qualität in der Serie

TaiGer koordinierte die technische Abstimmung, den Werkzeugbau, die Bemusterung und die notwendigen Anpassungen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Kunde, Konstruktion, Werkzeugbau und Produktion konnte das Projekt innerhalb kurzer Zeit zur Serienreife geführt werden.

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Wie läuft ein Medizintechnik-Projekt mit TaiGer ab?

1. Anfrage

Der Kunde übermittelt Zeichnungen, 3D-Daten, Spezifikationen, Stückzahlen sowie die relevanten Qualitäts- und Dokumentationsanforderungen.

2. Technische Prüfung

TaiGer prüft die Daten auf Vollständigkeit, technische Umsetzbarkeit und Optimierungspotenzial. Offene Fragen werden gemeinsam geklärt.

3. Angebot

Auf Basis der abgestimmten Anforderungen erstellt TaiGer ein Angebot für Werkzeugbau, Bauteile, Prüfmittel und gegebenenfalls Montageleistungen.

4. DFM und Werkzeugbau

Nach Auftragserteilung werden Bauteil und Werkzeug fertigungsgerecht ausgelegt. Nach Freigabe des Werkzeugkonzepts beginnt die Herstellung.

5. Bemusterung

Die ersten Teile aus dem Werkzeug werden geprüft und dem Kunden mit der vereinbarten Dokumentation zur Verfügung gestellt.

6. Anpassung und Freigabe

Notwendige Änderungen werden abgestimmt und umgesetzt. Die Serienproduktion beginnt nach Freigabe durch den Kunden.

7. Serienproduktion

TaiGer begleitet die Fertigung, koordiniert die vereinbarten Qualitätsprüfungen und überwacht die Umsetzung vor Ort.

8. Montage und Lieferung

Auf Wunsch werden die Teile weiterverarbeitet, montiert, geprüft, verpackt und für den Versand bereitgestellt.


Warum Kunststoffspritzguss für Medizintechnik mit TaiGer?

TaiGer verbindet technische Projektbetreuung in Deutschland mit Werkzeugbau, Fertigung und Qualitätssicherung in China und Taiwan.

Unsere Kunden profitieren von:

  • fast 30 Jahren Erfahrung in der Fertigung in Asien
  • einem festen Ansprechpartner in Deutschland
  • technischer Prüfung vor dem Werkzeugbau
  • Unterstützung bei Materialauswahl und DFM
  • wirtschaftlichen Werkzeugkosten
  • Prototypen, Vorserien und Serienfertigung
  • Qualitätskontrollen direkt vor Ort
  • kurzen Abstimmungs- und Entscheidungswegen
  • Integration von Kunststoff, Silikon, HMI und Elektronik
  • Montage vollständiger Baugruppen
  • langfristiger Serienbetreuung

TaiGer ist damit nicht nur Lieferant einzelner Kunststoffteile, sondern ein technischer Projekt- und Fertigungspartner für kundenspezifische Komponenten und Baugruppen.


FAQ zu Kunststoffspritzguss in der Medizintechnik

Welche Kunststoffteile fertigt TaiGer für medizinische Geräte?

TaiGer fertigt insbesondere Gehäuse, Abdeckungen, Displayrahmen, Halterungen, Bedienelemente und mechanische Funktionsteile für medizinische, diagnostische und medizinnahe Geräte. Der Schwerpunkt liegt auf technisch anspruchsvollen Komponenten außerhalb unmittelbar patientenkritischer Anwendungen.

Welche Kunststoffe eignen sich für die Medizintechnik?

Die Materialauswahl hängt von der konkreten Anwendung ab. Mögliche Werkstoffe sind unter anderem ABS, PC, PC/ABS, PP, POM, PA und TPE. Anforderungen an mechanische Stabilität, Reinigung, Desinfektion, Temperatur, Oberfläche und Dokumentation müssen projektspezifisch berücksichtigt werden.

Verarbeitet TaiGer Medical-Grade-Kunststoffe?

Wenn die Anwendung dies erfordert, können entsprechend spezifizierte Werkstoffe geprüft und angeboten werden. Die Eignung muss für das konkrete Bauteil, den vorgesehenen Einsatz und die regulatorischen Anforderungen bewertet und durch die vereinbarten Materialnachweise dokumentiert werden.

Fertigt TaiGer im Reinraum?

Eine Reinraumfertigung darf nur zugesichert werden, wenn sie für den ausgewählten Produktionsstandort und Prozess nachgewiesen ist. Falls Reinraum- oder Sauberraumanforderungen bestehen, prüft TaiGer projektspezifisch, welche geeigneten Fertigungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Ist TaiGer nach ISO 13485 zertifiziert?

TaiGer arbeitet nach den Grundsätzen eines Qualitätsmanagementsystems gemäß ISO 9001. Anforderungen aus ISO 13485 oder weiteren medizintechnischen Regelwerken werden projektbezogen geprüft. Eine ISO-13485-Zertifizierung wird nur für Produktionspartner oder Standorte zugesichert, für die ein gültiger Nachweis vorliegt.

Können Materialien mit Patientenkontakt verarbeitet werden?

Solche Projekte müssen individuell bewertet werden. Bei direktem oder indirektem Patientenkontakt sind unter anderem die vorgesehene Kontaktdauer, Materialzusammensetzung, biologische Bewertung und Anforderungen des fertigen Medizinprodukts zu berücksichtigen. Die Verantwortung für die regulatorische Bewertung und Freigabe des Endprodukts verbleibt beim Medizinproduktehersteller.

Sind Prototypen und Kleinserien möglich?

Ja. Abhängig vom Projekt können 3D-gedruckte Modelle, CNC-Muster, Prototypenwerkzeuge, Vorserien und kleinere Serien realisiert werden. Das geeignete Verfahren richtet sich nach Material, Geometrie, Prüfziel und geplanter Stückzahl.

Kann TaiGer komplette Gehäusebaugruppen liefern?

Ja. TaiGer kann Kunststoffgehäuse mit Displays, Folientastaturen, Silikonschaltmatten, Leiterplatten, Kabeln, Dichtungen und weiteren Komponenten kombinieren. Auf Wunsch erfolgt die Lieferung als montierte und geprüfte Baugruppe.

Wie wird die Rückverfolgbarkeit sichergestellt?

Kennzeichnung, Losverfolgung und Dokumentation werden entsprechend den Kunden- und Projektanforderungen festgelegt. Dazu können Materialchargen, Produktionslose, Prüfprotokolle und eindeutige Kennzeichnungen gehören.

Wie lange dauert ein Werkzeugbauprojekt?

Abhängig von Bauteilgröße und Werkzeugkomplexität stehen erste Muster typischerweise nach etwa vier bis zwölf Wochen zur Verfügung. Anpassungen, besondere Prüfanforderungen oder komplexe Mehrkavitätenwerkzeuge können den Zeitplan verlängern.

Welche Informationen benötigt TaiGer für ein Angebot?

Benötigt werden möglichst vollständige 2D- und 3D-Daten, Materialanforderungen, Jahresbedarf, Losgrößen, kritische Maße, Oberflächenspezifikationen sowie Anforderungen an Reinigung, Dokumentation, Montage und Prüfung.


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Senden Sie uns Ihre Zeichnungen, 3D-Daten und Anforderungen. TaiGer prüft die technische Umsetzbarkeit, identifiziert Optimierungspotenziale und erstellt ein projektspezifisches Angebot.

Von der Bauteilprüfung über den Werkzeugbau bis zur qualitätsgesicherten Serienproduktion – mit einem festen Ansprechpartner in Deutschland und operativer Betreuung in Asien.

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